Phase I/II-Studien sowie Pharma-gesponserte Studien in der GPOH

Ins­be­son­de­re für Hochri­si­ko­pa­ti­en­ten, Re­zi­div­pa­ti­en­ten oder Pa­ti­en­ten mit un­ge­nü­gen­dem An­spre­chen (refraktäre Erkrankungen) sind die The­ra­pie­er­geb­nis­se aus Phase III/IV Studien wei­ter­hin un­zu­rei­chend. Für die­se Pa­ti­en­ten be­steht die drin­gen­de Not­wen­dig­keit, bes­ser wirk­sa­me oder auch nur ne­ben­wir­kungs­är­me­re The­ra­pie­op­tio­nen zu eva­lu­ie­ren. Die­se The­ra­pi­en soll­ten idea­ler­wei­se in Pha­se-I/-II-Stu­di­en eva­lu­iert wer­den.

Um Patienen und Ärzten die Information zu rekrutierenden frühen klinischen Studien zu erleichtern, hat die GPOH fünf Studienverbünde gegründet. Das Ziel der fünf Netzwerke für frühe klinische Studien ist es,

1. den Zugang für Kinder- und Jugendliche mit einer onkologischen Erkrankung zu innovativen Therapien flächendeckend zu ermöglichen und
2. eine Struktur vorzuhalten, die den hohen fachlichen, personellen und administrativen Anforderungen an Phase I/II Studien gerecht wird.

Durch die Verbundstruktur wird

  • Das Portfolio für Phase I/II Studien für krebskranke Kinder in Deutschland erweitert
  • Der Zugang von Patienten in passende Phase I/II Studien in Ihrer Region verbessert
  • Die Information über aktuelle Studien den behandelnden Ärzten und Patienten(eltern) transparent gemacht
  • Die Abstimmung von Studien mit seltenen Biomarker-definierten Einschlusskriterien optimiert
  • Die Qualität der Durchführung von frühen klinischen Studien in der Kinderonkologie erhöht
  • Der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn für krebskranke Kinder- und Jugendliche mit einer Rezidiv- oder Hochrisikoerkrankung gesteigert

Über die aufgeführten Links oder Kontaktadressen können sich Patienten und Ärzte über die aktuell geöffneten Phase I/II Studien in den Netzwerken informieren. Für die Planung neuer Studien können Sponsoren über die Netzwerksprecher rasch Informationen zu geeigneten Prüfzentren und Fallzahlen anfragen.

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