Nachrichten aus der Pädiatrischen Onkologie und Hämatologie

Autor: Prof. Dr. med. Ursula Creutzig, Ingrid Grüneberg, erstellt am: 15.07.2009, Redaktion: Ingrid Grüneberg, Zuletzt geändert: 25.03.2020

Stellungnahme der GPOH und der DGPI zu Kindern mit hämatologisch-onkologischen Erkrankungen zu COVID-19 Infektionen

Frankfurt, 24.03.2020 Die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft Pädiatrische Infektiologie (DGPI) eine Stellungnahme veröffentlicht: In dieser geht es um die besondere Gefährdung der kinderonkologischen Patienten bei einer möglichen COVID-19-Infektion, aber auch um Maßnahmen, wie einer solchen Infektion vorgebeugt werden kann.

Dietrich Niethammer verstorben

Tübingen, 03.02.2020 Der Kinderonkologe Prof. Dr. med. Dietrich Niethammer ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Er gilt als Pionier der Knochenmarktransplantation bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Bereits 1975 führte er diese Behandlungsmethode bei Kindern mit Aplastischer Anämie durch. Niethammer hat sich neben seinem klinisch-wissenschaftlichen Wirken intensiv mit den ethischen Grundlagen des ärztlichen Handelns beschäftigt.
Von 1986 bis zu seiner Emeritierung 2005 war Niethammer ärztlicher Direktor der Abteilung Allgemeine Pädiatrie, Onkologie und Hämatologie der Kinderklinik und von 1989 bis 2005 außerdem Leiter der Tübinger Kinderklinik.

Anlässlich der Verleihung des Dietrich-Niethammer-Preises 2011 war der Namensgeber persönlich anwesend (2. v. rechts). v.l.n.r. H. Müller (Preisträger), P. Pfuhlmann (Pierre Fabre), D. Niethammer, T. Klingebiel (damaliger GPOH-Vorsitzender) Foto: Archiv GPOH

Dietrich-Niethammer-Preis für nachhaltige Entwicklungen in der Pädiatrischen Onkologie

Jan-Henning Klusmann erhält Zimmermann-Forschungspreis

Prof. Dr. med. Jan-Henning Klusmann
Aus Foto: Mara von Kummer

 

Hannover, 27.01.2020 Professor Dr. Jan-Henning Klusmann (Halle) ist mit dem Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis 2019/2020 ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10.0000 EUR dotiert und wird an junge NachwuchsforscherInnen (bis 40 Jahre) für ihre aktuelle wissenschaftliche Arbeit vergeben. Klusmann, der Mitglied der GPOH ist, überzeugte das Kuratorium mit seinem herausragenden wissenschaftlichen Werdegang und seinen exzellenten Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der molekularen Mechanismen bei der Entstehung von Leukämien. Dies betrifft insbesondere die Entstehung und Behandlung von Leukämien bei Kindern mit Down-Syndrom. Weitere Informationen:

Medizinische Hochschule Hannover